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Bier

 
Die Werte auf dieser Registerkarte werden im Bier-Modus verwendet. Ausnahmen: Das Feld „BK-Leistung nach Siedebeginn“ («Мощность БК после закипания») gehört zum Modus Maischekolonne, und das Kontrollkästchen „Zusatzheizelement beim Kochen verwenden“ («Использовать разгонный тэн при кипении») wirkt auch im Modus Destillation.
 
Einstellungen → Bier
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Brauablauf

Der Aufbau der Brauanlage, kein Rezept. „All-in-one / BIAB“ - Heizen nach dem Brennblasensensor (Maische), das Rührwerk arbeitet wie im Programm eingestellt. „HERMS“ - PID nach dem Wassersensor (Brennblase), die Pumpe wälzt die Maische ständig durch die Rohrschlange um, der Brennblasensensor überwacht die Maische. „RIMS“ - PID nach dem Kolonnensensor (Rücklaufleitung), die Pumpe läuft ständig; Heizen ohne Durchfluss ist bei einer echten RIMS-Anlage gefährlich.
 
2

Koeffizienten des PID-Reglers für das Heizen

Kp, Ki, Kd. Werden durch automatische Kalibrierung (Programmzeile „Autotune“ («Автотюнинг»)) oder manuell ermittelt.
 
3

Reglerspannung/-leistung im Temperaturhaltemodus

Die maximale Spannung (Leistung), die der Regler beim Halten einer Temperaturrast an das Heizelement anlegt.
 
4

Reglerspannung/-leistung im Heiz- und Kochmodus

Die Spannung (Leistung) beim Aufheizen auf die eingestellte Temperatur und auf der Zeile „Kochen“ («Кипячение»).
 
5

BK-Leistung nach Siedebeginn

Die Arbeitsleistung im Modus Maischekolonne nach dem Siedebeginn in der Brennblase.
 
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Zusatzheizelement beim Kochen verwenden

Ist es deaktiviert, wird das Zusatzheizelement auf der Zeile „Kochen“ nicht eingeschaltet. Wirkt auch im Modus Destillation.
 
 
Koeffizienten des PID-Reglers
 
Sie können eine automatische Kalibrierung der Koeffizienten des PID-Reglers durchführen.
Füllen Sie dazu die Brennblase mit Wasser und starten Sie folgendes Programm:
 
Programm für die automatische PID-Kalibrierung: eine Zeile „Pause“ («Пауза») und eine Zeile „Autotune“ («Автотюнинг») mit derselben Temperatur
 
Samovar heizt auf die angegebene Temperatur auf und startet dann die automatische Kalibrierung. Ist die Kalibrierung abgeschlossen, schreibt Samovar die neuen Koeffizienten in die Einstellungen, verwendet sie sofort und geht zur nächsten Programmzeile über. Ein Neustart von Samovar ist nicht nötig. Konnten die Koeffizienten nicht gespeichert werden, erscheint die Meldung „PID-Autotune nicht gespeichert“ («PID autotune не сохранён»). Die Kalibrierung kann mehrere Stunden dauern. Dafür sollte die Genauigkeit der Temperaturhaltung besser werden. Sie können die Koeffizienten des PID-Reglers auch manuell in den Einstellungen anpassen.
 
Achtung. Ohne Fachkenntnisse sollten Sie die Koeffizienten des PID-Reglers nicht willkürlich ändern.
 
Reglerspannung im Temperaturhaltemodus
 
Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Temperaturrasten nicht korrekt gehalten werden, können Sie die Reglerspannung im Temperaturhaltemodus ändern.
Samovar hält die Temperatur während der Rasten per PWM.
Der Wert im Feld „Reglerspannung/-leistung im Temperaturhaltemodus“ («Напр./мощность регулятора в режиме поддержания темп.») (zum Beispiel 100 Volt) ist die maximale Spannung, die im Temperaturhaltemodus an das Heizelement angelegt werden kann.
 
Das heißt, im Temperaturhaltemodus (bei einer Temperaturrast) werden höchstens 100 Volt an das Heizelement angelegt. Wie oft diese Spannung angelegt wird, bestimmt die Logik von Samovar.
 
Praktische Beispiele:
 
Haben Sie einen großen, ungedämmten Maischbehälter in einem kalten Raum und ein schwaches Hauptheizelement, kann die Temperatur der Maische beim Durchlaufen der Temperaturrasten sinken.
Dann kann Folgendes passieren: Samovar muss ständig 100 Volt an das Heizelement anlegen, aber selbst dann sinkt die Temperatur der Maische weiter.
 
Sinkt die Temperatur um mehr als den Wert (in Grad C°), der in der Zeile
 
#define HEAT_DELTA 1
 
der Datei Samovar_ini.h eingestellt ist, legt Samovar zur Rückkehr auf die eingestellte Temperatur über den Regler die Spannung aus dem Feld „Reglerspannung/-leistung im Heiz- und Kochmodus“ («Напр./мощность регулятора в режиме нагрева и кипения») (Aufheizen) an die Last an.
Um das zu vermeiden, erhöhen Sie die Reglerspannung im Temperaturhaltemodus. Zum Beispiel auf 120 Volt.
 
Oder ein anderes Beispiel.
Die Temperatur im Braubehälter übersteigt zunächst (schießt über) die in der Zeile des Maischprogramms eingestellte Temperaturrast. Das kann passieren, wenn ein für den Behälter zu starkes Heizelement verwendet wird. Lassen Sie in diesem Fall die Reglerspannung im Temperaturhaltemodus bei 100 und erhöhen Sie den Wert der Zeile:
 
#define HEAT_DELTA 1
 
um einige Einheiten.
 
Eine Beschreibung der Algorithmen des Haupt- und des Zusatzheizelements finden Sie im Abschnitt Rührwerk, Pumpe, Temperatur
 
Reglerspannung im Heiz- und Kochmodus
 
Sie können eine reduzierte Reglerspannung für die Verwendung der Programmzeile „Kochen“ («Кипячение») einstellen. Das ist beim Brauen bestimmter Bierstile nötig oder wenn an einem kleinen Braubehälter ein starkes Heizelement verwendet wird.
 
Hinweis.
Der in dieser Zeile eingestellte Wert gilt auch für das Aufheizen auf die Rasttemperatur (solange die Maische um mehr als HEAT_DELTA kälter ist als der Sollwert). So können Sie die Leistung des Hauptheizelements für den gesamten Bier-Modus festlegen und schnell ändern.
 
BK-Leistung nach Siedebeginn
 
Die Arbeitsleistung des Heizelements im Modus Maischekolonne nach dem Siedebeginn in der Brennblase. Setzt die erste Zeile des BK-Programms eine eigene Leistung, wird diese verwendet. Ein Wert unterhalb des Minimums, das die Firmware einsetzt, wird nicht angenommen.
 
Zusatzheizelement beim Kochen verwenden
 
Ermöglicht es, die Verwendung des Zusatzheizelements bei der Programmzeile „Kochen“ abzuschalten. Bei anderen Programmzeilen arbeitet das Zusatzheizelement beim Brauen weiterhin gemäß den Einstellungen.
Das Kontrollkästchen wirkt auch im Modus Destillation: Ist es deaktiviert, wird das Zusatzheizelement sofort abgeschaltet, sobald die Brennblase zu sieden beginnt.
 
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