Die erweiterte Konfiguration baut auf der empfohlenen auf und ergänzt Hardware für bestimmte Modi und Einsatzszenarien.
Sie können ein LCD-Display mit Encoder, einen Servo für die Fraktionsverteilung, ein oder zwei I2CStepper-Module für Rührwerk und Pumpe, eine Not-Aus-Taste, zusätzliche Sensoren, ein externes Messgerät und Hardware für die NBK (kontinuierliche Maischekolonne) anschließen. Schließen Sie nur die Teile an, die in der gewählten Build-Umgebung aktiviert und in Samovar_ini.h oder user_config_override.h konfiguriert sind (am einfachsten über den Konfigurator, der aus flash_windows.bat oder flash_macos_linux.sh gestartet wird).
Hardware für die Käseherstellung
Samovar 7.00: Der Modus Käseherstellung nutzt die Standardausgänge der Platine; separate Anschlüsse sind nicht nötig:
Der pH-Sensor ist ein analoges Modul PH-4502C. Sein Ausgang wird an den Analogeingang LUA_PIN angeschlossen: GPIO34 beim ESP32 DevKit, GPIO4 beim ESP32-S3. Der Drucksensor MPX5010DP und die Lua-Funktion analogRead() nutzen denselben Eingang und können daher nicht zusammen mit dem pH-Sensor arbeiten. Die Messwerte werden mithilfe der Kalibrierung in pH umgerechnet, siehe pH-Kalibrierung.
Das Rührwerk ist Relais Nr. 2 (dasselbe wie das Rührwerk im Bier-Modus) oder das Rührwerk des I2CStepper-Moduls mit Adresse 1; die Auswahl wird in der Programmzeile festgelegt.
Das Ablassventil ist Relais Nr. 4. In den anderen Modi steuert dieser Ausgang das Zusatzheizelement; schließen Sie daran also entweder ein Ventil oder ein Heizelement an.
Die Kühlung erfolgt wie in den anderen Modi über eine Wasserpumpe oder ein Ventil; ohne USE_WATER_PUMP oder USE_WATER_VALVE besteht die Kühlstufe die Prüfung im Käseherstellungsprogramm nicht.